Röntgentherapie

Diese auch als Entzündungsbestrahlung bezeichnete Therapie dient vorwiegend der Strahlenbehandlung gutartiger Erkrankungen. Es steht ein spezielles Röntgengerät zur Verfügung, mit dem eine Schmerzbestrahlung durchgeführt werden kann. Die Röntgenstrahlung dringt in das kranke Gewebe ein und entfaltet ihre Wirkung über ein Zurückdrängen der Entzündungsvorgänge. Die Methode ist wirksam bei Fersenspornen, bestimmten Schultererkrankungen, Verschleißerscheinungen z.B. an der Halswirbelsäule, der Kniegelenke, des Daumensattelgelenkes usw.

Die hierbei eingesetzten geringen Dosen werden mit Röhrenspannungen bis 150 kV in der Regel aus ein bis zwei Richtungen appliziert. Der Arzt legt die Bestrahlungsregion fest, die am Gerät mit Hilfe verschiedener Tuben eingegrenzt wird. Dabei wird der Tubus direkt auf das zu behandelnde Gebiet aufgesetzt. Wenn notwendig, kann das Bestrahlungsgebiet durch Auflage von Bleiabschirmungen weiter individuell angepasst werden.

Die Behandlung wird im Allgemeinen sehr gut vertragen und kann bei Bedarf wiederholt werden.